Aufbewahrung und Pflege von Werkzeugen

Letztes Update: 03.03.24

 

Jeder Heimwerker weiß, dass sich auch die besten Werkzeuge mit der Zeit abnutzen. Das ist auch bei der besten Qualität unumgänglich. Daher kommt man über kurz oder lang nicht an der Pflege und Instandhaltung des eigenen Werkzeugschranks vorbei. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Hinweise und Schritte zusammengetragen, damit die Aufbewahrung der Werkzeuge nicht zum Glücksspiel wird. 

Wer sich hingegen tatsächlich mit Glücksspiel beschäftigen möchte, kann sich in einem Online Casino mit Paysafe oder einer anderen Zahlungsmethode vergnügen. Mit ein wenig Glück springt ja das Budget für die nächste Laubsäge heraus. Doch zurück zum eigentlichen Thema der Werkzeugpflege:

 

Der wichtigste Schritt – die Inventur

Bevor man zur Pflege selbst schreitet, ist es sicherlich hilfreich, sich zunächst einmal einen Überblick über das eigene Inventar zu verschaffen. So erkennt der Heimwerker schnell, welche Teile vor Ort sind und welche Art von Pflege sie benötigen. Am besten ist es natürlich, wenn man einen Plan erstellt. Das kann einfach auf einem Stück Papier geschehen oder auch natürlich als Datei auf dem Computer. Wer dabei ganz besonders sauber arbeiten möchte, nummeriert seine Werkzeuge einfach komplett durch. Das vereinfacht die Aufbewahrung und die Instandhaltung enorm.

 

Ein Platz für alles & alles an seinem Platz

Wenn man seine Werkzeuge pflegen möchte, muss man natürlich auch wissen, wo sie sind. Fast jeder Heimwerker hat eine Schublade, in die man am liebsten nicht hineinsehen möchte. Um hier Abhilfe zu schaffen, lohnt sich das Zulegen eines Werkzeugschranks. Falls dafür kein Platz ist, können auch eine Kiste oder einen Wand mit Hängehaken schon ausreichend sein. Entscheidend ist, dass man sich für jedes einzelne Teil einen spezifischen Platz sucht. Dort nimmt man es zur Anwendung oder zur Pflege weg und da kommt es dann nach getaner Arbeit auch wieder hin. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, diszipliniert und unverzüglich vorzugehen. Je länger man den Hammer herumliegen lässt, desto schwieriger wird es, sich zum ordnungsgemäßen Verstauen aufzuraffen.

 

Planung macht den Meister

Wer einen guten Überblick über alle Werkzeuge in der Garage hat, kann sich auf dieser Basis auch einen Plan für die Pflege zurechtlegen. Das kostet am Anfang zwar viel Aufwand und Mühe, lohnt sich aber langfristig. So weiß man immer genau, wann welches Werkzeug für die Wartung dran ist. Damit vermeidet man, dass die Säge stumpf ist, wenn man sie benutzen möchte. Wer sich den Zeitplan im Kalender notiert, erhöht auch seine Chancen, die Pflege und Wartung konsequent und ordnungsgemäß durchzuführen; das erhöht dann die Langlebigkeit des Bestands.

 

Sortieren nach Werkzeuggruppen

Wenn man sich einen Zeitplan für die Wartung der Werkzeuge zurechtlegt, hilft es, sich die Teile nach Ansprüchen zu organisieren. Werkzeuge mit ähnlichen Bedürfnissen kommen so in eine Gruppe. Das wären zum Beispiel alle Sägen, bei denen regelmäßig das Blatt ausgetauscht oder geschärft werden muss. Auch Teile, die häufig geölt werden müssen, kommen in eine Kategorie. So kann man sich dann bei der Pflege auf eine Tätigkeit konzentrieren und muss nicht umständlich das Zubehör und den Prozess umstellen.

 

Unterschiedliche Pflegebedürfnisse

Durch die Einteilung in die verschiedenen Gruppen von Werkzeugen wird bereits deutlich, dass verschiedene Gruppen unterschiedliche Ansprüche bei der Pflege und Instandhaltung haben. Bei simplen, handbetriebenen Werkzeugen geht es meist um das Schärfen oder Festziehen von Schrauben. Das betrifft in erster Linie Sägen und andere Schneidwerkzeuge. 

Bei elektrischen Geräten wird es dann schon etwas anspruchsvoller. Hier muss oftmals das Getriebe geölt werden oder der ganze Ablauf auf Funktionalität geprüft werden. Bei Bohrmaschinen oder größeren Geräten kann es auch durchaus vorkommen, dass man einmal einen Teil austauschen muss, zum Beispiel ein Gewinde oder den Bohrkopf. Für alle Kategorien gilt natürlich, dass man sie in regelmäßigen Abständen entrosten und möglichst trocken lagern muss, um eine optimalen Beschaffenheit auch über einen längeren Zeitraum zu garantieren.

Ein separates System für das Pflegezubehör

Falls man sich bereits selbst ein System für die Werkzeuge eingerichtet hat, ist es natürlich nur ein logischer Schritt, das gleiche für das Zubehör zur Wartung zu tun. So kann man beispielsweise alle Dinge, die man zum Ölen benötigt, in einer Box aufbewahren; Zubehör zur Entrostung kommt in eine weitere Kiste. So weiß man immer, welche Werkzeuge man mit welchem Zubehör zu welcher Zeit benötigt. Das hilft auch bei der Instandhaltung der Pflegeprodukte selbst. Man behält den Überblick, welche Flaschen mit Pflegemitteln bald leer sind und wo man vielleicht einen neuen Lappen hinzufügen sollte.

 

Nachfragen ist keine Schande

Manchmal kommt es vor, dass man nicht genau weiß, wie ein Werkzeug am besten gepflegt wird. Da lohnt es sich, fachkundigen Rat einzuholen oder im Netz zu recherchieren. Was nützt der beste Bandschleifer, wenn man am Ende nicht weiß, wie man ihn pflegt und welche Art von Schleifbändern für welche Arbeiten am besten geeignet sind.

Wenn man bei Werkzeug mit den falschen Methoden zu Werke geht, passiert es schnell, dass man es beschädigt oder die Lebenszeit deutlich reduziert wird. Im Internet gibt es natürlich zahlreiche Foren zu dem Thema und auch YouTube bietet viele wertvolle Ressourcen. Beim nächsten Besuch im Baumarkt kann es auf jeden Fall hilfreich sein, eine Liste mit Fragen mitzunehmen. Im Zweifelsfall ist es auch eine gute Idee, sich direkt an den Hersteller zu wenden. Der sollte natürlich am besten Bescheid wissen.

 

Jedes Projekt hat andere Voraussetzungen

Jeder Heimwerker hat eine ganze Liste von Wunschprojekten, die er gerne einmal angehen würde. Dabei fällt häufig auf, dass diese Projekte völlig unterschiedliche Ansprüche haben. So ist der Bau eines Regals für die Garage etwas völlig anderes, als der Ausbau der Einfahrt zum Grundstück oder der Bau eines Grills aus Metall. Das sollte man bei der Pflege der eigenen Werkzeuge auf jeden Fall berücksichtigen. Wer ein neues Projekt plant, sollte immer darauf achten, der Instandhaltung der Werkzeuge genügend Platz und Zeit einzuräumen. Gerade bei einem neuen Projekt ist es beruhigend, zu wissen, dass alle Werkzeuge gut gepflegt und auf dem neuesten Stand sind.

 

Nichts ist für die Ewigkeit

Auch die beste Pflege und Wartung kann eines nicht vermeiden: Manchmal müssen wir uns von einem Teil endgültig trennen, auch wenn wir es liebgewonnen haben. Die erste Laubsäge, der erste Akkuschrauber oder die erste Stichsäge haben für viele einen hohen emotionalen Wert. Ab einem bestimmten Punkt hilft aber auch ein neues Sägeblatt oder ein neuer Akku nichts mehr. Deswegen ist es sehr empfehlenswert, etwa einmal im Jahr das gesamte Inventar durchzugehen. Dabei ist es sehr wichtig, ehrlich mit sich selbst zu sein. Alte Teile, die nicht mehr richtig funktionieren, oder auch die Werkzeuge, die wir fast nie benutzen, müssen entsorgt werden, um Platz zu schaffen.

 

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