So können Sie selbst professionell eine Decke tapezieren

Letztes Update: 03.03.24

 

Das Tapezieren der Decke mag vielleicht einschüchternd erscheinen, ist jedoch mit ein wenig Vorbereitung und den richtigen Tipps kein Hexenwerk. In diesem Blog-Artikel führen wir Sie durch den gesamten Prozess, von der Auswahl der richtigen Tapete bis hin zu den Alternativen, falls Sie etwas anderes als herkömmliche Tapeten bevorzugen.

 

Vorbereitung

Ein fehlerfreies und makelloses Ergebnis beim Tapezieren setzt eine sorgsame und umfassende Vorbereitung voraus. Wie bei den meisten handwerklichen Arbeiten gilt: Ein Großteil des Erfolges liegt in der Vorbereitung. Das betrifft sowohl die Auswahl des richtigen Materials und Werkzeugs als auch die Vorarbeit an Raum und Decke selbst.

 

Benötigtes Zubehör und Werkzeug

Ein professionelles Tapezierergebnis erfordert mehr als nur Tapeten und Kleister. Die richtige Auswahl und der Einsatz von Werkzeugen und Zubehör sind entscheidend. Hier ist eine detaillierte Liste dessen, was Sie benötigen:

Tapeten: Je nach Geschmack und gewünschtem Erscheinungsbild. Denken Sie daran, immer einige zusätzliche Bahnen für den Fall von Fehlern oder zukünftigen Reparaturen zu kaufen.

Eimer: Zum Anmischen des Kleisters brauchen Sie einen Eimer. In der Regel reicht ein 10-Liter-Eimer völlig aus.

Kleisterbürste: Zum gleichmäßigen Auftragen des Kleisters auf die Tapete oder direkt auf die Decke benötigen Sie eine Kleisterbürste. Idealerweise verfügt sie über einen Teleskopgriff, den Sie ausziehen können, wenn Sie den Kleister direkt auf die Decke streichen möchten.

Tapetenschere und Cutter: Zum präzisen Schneiden der Tapetenbahnen brauchen Sie eine scharfe und zuverlässige Schere. Es gibt auch spezielle Cutter, in die Sie die gesamte Bahn einlegen können. Manche Tapeziertische haben schon einen integrierten Schneidmechanismus.

Tapetenrolle: Eine Tapetenrolle hilft beim Glätten der Tapete und entfernt Luftblasen. Auch wenn Sie Mustertapeten genau auf Stoß anbringen müssen, ist eine Tapetenrolle hilfreich.

Tapeziertisch: Sie benötigen einen stabilen und langen Tisch, auf dem die Tapetenbahnen mit Kleister bestrichen werden können.

Spachtel: Zum Entfernen alter Tapeten und zum Auftragen von Spachtelmasse benötigen Sie einen Spachtel. Dünne und scharfkantige Modelle eignen sich gut zum Entfernen von Resten.

Wasserwaage oder Lot: Um sicherzustellen, dass die Tapetenbahnen gerade angebracht werden. Alternativ können Sie auch mit einem Kreuzlinienlaser arbeiten. Welches Modell für Sie als bester Kreuzlinienlaser in Frage kommt, erfahren Sie im Testbericht.

Tapetenlöser: Ein wirksames Mittel, wenn alte Tapeten entfernt werden müssen, ist ein guter Tapetenlöser.

Rührstab: Zum gründlichen Mischen des Kleisters sollten Sie einen Rührstab verwenden. Idealerweise nutzen Sie einen Aufsatz für Ihren Akkuschrauber oder Ihre Bohrmaschine. Dies spart Kraft.

Tapezierbürste: Zum Glätten und Fixieren der Tapete an der Decke können Sie eine Tapezierbürste verwenden.

 

Den Raum vorbereiten

Eine saubere und freie Arbeitsumgebung ist das A und O. Hier einige zusätzliche Tipps:

  1. Möbel entfernen: Je weniger Hindernisse, desto einfacher und schneller können Sie arbeiten.
  2. Boden schützen: Malerfolie oder alte Laken verhindern, dass Kleister oder Tapetenreste den Boden verschmutzen.
  3. Sicherheit zuerst: Schalten Sie die Stromversorgung im Arbeitsbereich aus und decken Sie freiliegende elektrische Leitungen und Steckdosen ab.
  4. Wände beachten: Wenn Sie auch die Wände tapezieren wollen, beginnen Sie immer mit der Decke.

 

Den richtigen Kleister verwenden

Kleister ist nicht gleich Kleister. Es gibt:

  • Normalkleister: Geeignet für Papier- und Rauhfaser-Tapeten.
  • Spezialkleister: Für schwerere Tapeten wie Vinyl oder Textil.
  • Vlieskleister: Speziell für Vliestapeten, die direkt an der Wand tapeziert werden.

 

Die Decke zum Tapezieren vorbereiten

Eine gut vorbereitete Deckenfläche ist die Grundlage für das spätere Erscheinungsbild.

Lösen Sie die alte Tapete zunächst mit Spachtel und Tapetenlöser gründlich ab und beseitigen Sie sie. Risse, Löcher und Unregelmäßigkeiten können das Endergebnis beeinträchtigen. Verwenden Sie Spachtelmasse, um Unebenheiten auszugleichen und lassen Sie diese vor dem Tapezieren vollständig trocknen. Je nach Art der Decke kann auch ein guter Trockenbauschleifer hilfreich sein.

Einige Deckenflächen können von einer Grundierung profitieren, die für eine bessere Haftung der Tapete sorgt. Vor dem Tapezieren sollte die Decke auf jeden Fall frei von Staub und Schmutz sein; unabhängig davon, ob Sie sie grundieren möchten oder nicht. Ein feuchtes Tuch kann hier Abhilfe schaffen.

Arten von Tapeten für die Decke

Arten von Tapeten für die Decke

Das Tapezieren einer Decke erfordert besondere Überlegungen und Vorsicht, insbesondere bei der Auswahl der richtigen Tapetenart. Während das Tapezieren von Wänden bereits ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten bietet, gibt es spezielle Kriterien, die beim Tapezieren der Decke zu beachten sind. Im Folgenden werden die gängigsten Tapetenarten und ihre Eignung für Decken erörtert:

 

Vliestapeten

Vliestapeten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Dies liegt vor allen Dingen an ihrer Benutzerfreundlichkeit und ihren hervorragenden Eigenschaften.

Eigenschaften:

Einfache Handhabung: Sie können den Kleister direkt auf die Decke auftragen und die Tapete anschließend ankleben.

Reißfestigkeit: Vliestapeten reißen weniger leicht als herkömmliche Papiertapeten.

Atmungsaktiv: Sie helfen, Schimmelbildung vorzubeugen.

Vielseitige Designs: Sie sind in vielen Designs, Farben und Texturen erhältlich.

 

Strukturierte Tapeten

Strukturtapeten sind perfekt für alle Einsatzbereiche, in denen Sie Ihrer Decke eine haptische Textur verleihen möchten:

Eigenschaften:

Optische Tiefe: Die Textur verleiht dem Raum zusätzliche Tiefe und ein reichhaltiges Gefühl.

Verbergen von Unvollkommenheiten: Strukturierte Tapeten können kleinere Mängel und Unregelmäßigkeiten in der Deckenoberfläche kaschieren.

Varianten: Von subtilen bis zu auffälligen Mustern.

 

Vinyltapeten

Vinyltapeten bestehen aus einer Papier- oder Vliesbasis mit einer Vinylschicht obendrauf. Dadurch sind sie ideal für Anwendungsbereiche, in denen eine hohe Feuchtigkeits- und Verschmutzungsresistenz erforderlich ist.

Eigenschaften:

Langlebigkeit: Sie sind resistent gegenüber Feuchtigkeit und Abnutzung.

Reinigung: Sie lassen sich leicht abwischen, was sie ideal für Küchen oder Badezimmer macht.

Verschiedene Designs: Von matten bis hin zu glänzenden Oberflächen.

 

Glasfasertapeten

Glasfasertapeten werden aus feinen Glasfäden gefertigt. Sie sind sie besonders strapazierfähig und langlebig.

Eigenschaften:

Stabilität: Sie stärken die Wand- oder Deckenfläche.

Resistenz: Sie sind feuer- und wasserfest.

Designs: Meist in dezenten Texturen und Farben erhältlich.

 

Textiltapeten

Solche Tapeten werden aus Stoff oder Textilfasern hergestellt und bieten dadurch eine luxuriöse Haptik und Optik.

Eigenschaften:

Eleganz: Sie verleihen dem Raum eine warme und gemütliche Atmosphäre.

Verschiedene Materialien: Von Seide bis Leinen.

Pflege: Sie können anspruchsvoller in der Pflege sein und sind nicht für feuchte Räume geeignet.

Bei der Wahl der richtigen Tapete für Ihre Decke sollten Sie neben Ihrem Geschmack und Budget auch die spezifischen Eigenschaften und Vorteile jeder Tapetenart berücksichtigen. Denken Sie daran, dass die Decke einen großen Einfluss auf die Gesamtwirkung eines Raumes hat, wählen Sie also weise!

 

Die Decke tapezieren – Schritt für Schritt erklärt

Das Tapezieren einer Decke kann eine Herausforderung darstellen, insbesondere für Einsteiger. Mit der richtigen Technik und Vorbereitung kann jedoch jeder eine Decke professionell tapezieren. Hier ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Schritt: Vorbereitung der Arbeitsumgebung

Decken Sie den Boden mit Malerfolie oder alten Laken ab, um ihn vor Kleister und Tapetenresten zu schützen. Entfernen Sie Möbel aus dem Raum oder stellen Sie sie in die Mitte und decken Sie sie ab.

  1. Schritt: Beginnen Sie an einer Ecke

Finden Sie den geradesten Punkt an der Decke. Ein Lot oder eine Wasserwaage kann hierbei helfen. Markieren Sie die Ausrichtung der ersten Tapetenbahn.

  1. Schritt: Messen und Schneiden

Messen Sie die benötigte Tapetenlänge ab und geben Sie zusätzliche 10 cm hinzu, die später abgeschnitten werden können. Schneiden Sie die Tapete präzise mit einer scharfen Schere oder einem Cutter.

  1. Schritt: Kleister auftragen

Je nach Tapetenart kann der Kleister entweder direkt auf die Tapete oder auf die Decke aufgetragen werden. Achten Sie darauf, den Kleister gleichmäßig zu verteilen und keine Stellen auszulassen.

  1. Schritt: Tapete anbringen

Falten Sie die Tapete leicht zusammen und beginnen Sie an Ihrer zuvor markierten Stelle. Verwenden Sie eine Tapezierbürste, um die Tapete von der Mitte aus nach außen glatt zu streichen und Luftblasen zu entfernen.

  1. Schritt: Fortfahren und Anpassen

Setzen Sie die nächste Bahn so an, dass sie exakt an die zuvor angebrachte Bahn anschließt. Achten Sie auf Muster und Ausrichtung.

  1. Schritt: Überschüssiges Material abschneiden

Verwenden Sie ein Cuttermesser entlang einer Führungslatte, um überstehende Tapetenränder an den Rändern der Decke sauber abzuschneiden.

  1. Schritt: Endkontrolle

Überprüfen Sie die gesamte Decke auf Luftblasen oder Falten und glätten Sie diese gegebenenfalls.

 

Zusätzliche Tipps zum Tapezieren

Richtung der Tapete: Gerade bei gemusterten Tapeten ist es wichtig, sicherzustellen, dass alle Bahnen in dieselbe Richtung verlaufen, um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleisten.

Malervlies verwenden: Besonders bei älteren Decken mit Rissen oder Unebenheiten bietet ein Malervlies eine ideale Grundlage. Es wird zuerst angebracht und sorgt für eine glatte Oberfläche, auf die die Tapete dann aufgebracht wird.

Sie können alternativ sogar die Decke ausschließlich mit Malervlies tapezieren. Wie das geht und welche Vorteile das hat, sehen Sie in der Videoanleitung:

Überstreichen oder nicht: Manche Tapeten, insbesondere Vliestapeten, sind dafür ausgelegt, nach dem Anbringen überstrichen zu werden. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, eine einheitliche Farbe Ihrer Wahl hinzuzufügen.

Mustertapeten richtig tapezieren: Wenn Sie sich für eine Mustertapete entscheiden, müssen Sie sicherstellen, dass das Muster von Bahn zu Bahn fortlaufend ist. Hierbei kann es hilfreich sein, vorher mehrere Bahnen nebeneinander auszulegen und den Verlauf des Musters zu planen.

Es kann eine große Herausforderung sein, eine Mustertapete sauber und bündig anzubringen. Überlappungen müssen Sie hier in jedem Fall vermeiden. Die Videoanleitung von OBI zeigt gut, wie Sie Mustertapeten – wenn auch an der Wand – anbringen:

 

Decke Tapezieren: Kosten im Überblick

Das Tapezieren der Decke kann je nach Material, Größe des Raumes und ob Sie die Arbeit selbst durchführen oder einen Fachmann beauftragen, stark variieren. Es ist wichtig, alle anfallenden Kosten im Voraus zu berücksichtigen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Wir empfehlen, immer einige zusätzliche Kosten einzuplanen, da unvorhergesehene Probleme oder Materialbedürfnisse entstehen können. Es ist auch ratsam, mindestens drei Kostenvoranschläge einzuholen, wenn Sie sich für die Beauftragung eines Fachmanns entscheiden, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten.

Hier ein Überblick über die potenziellen Kosten:

 

Materialkosten

Tapeten: Die Preise für Tapeten können je nach Qualität, Design und Marke stark variieren. Günstige Tapeten können bereits ab 5€ pro Rolle erhältlich sein, während Designer-Tapeten oder spezialisierte Materialien wie Vinyl oder Textiltapeten zwischen 20€ und 100€ oder mehr pro Rolle kosten können.

Kleister: Ein Eimer Kleister für das Tapezieren eines durchschnittlichen Raumes kostet in der Regel zwischen 5€ und 15€, abhängig von der Marke und Qualität.

Zusätzliches Material: Dinge wie Spachtelmasse, Grundierung oder Tapetenlöser können zusätzliche Kosten verursachen. Planen Sie hierfür insgesamt etwa 20€ bis 50€ ein.

 

Werkzeugkosten

Wenn Sie noch kein Tapezierzubehör besitzen, sollten Sie auch diese Anschaffungskosten einplanen:

Tapeziertisch: Je nach Qualität zwischen 20€ und 100€.

Weiteres Werkzeug: Eimer, Bürsten, Scheren, Roller usw. können insgesamt zwischen 30€ und 80€ kosten.

 

Kosten für Fachkräfte

Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Fachmann mit dem Tapezieren zu beauftragen, variieren die Kosten je nach Region, Erfahrung des Handwerkers und Komplexität des Projekts. Im Durchschnitt können die Arbeitskosten zwischen 15€ und 35€ pro Quadratmeter liegen.

 

Gesamtkosten

Ein durchschnittlicher Raum von etwa 20 Quadratmetern könnte bei Eigenarbeit Materialkosten von ca. 100€ bis 300€ verursachen, abhängig von der Qualität der ausgewählten Tapeten und Materialien. Wenn Sie einen Fachmann beauftragen, könnten die Gesamtkosten, einschließlich Arbeitskosten, zwischen 300€ und 900€ oder höher liegen.

Alternativen zu Deckentapete

Nicht jeder wünscht sich eine klassische Tapete für die Deckengestaltung. Für all diejenigen, die sich nach etwas Einzigartigem und Unterscheidendem sehnen, bietet der kreative Raum zahlreiche spannende Alternativen.

 

Kreative Alternative: Zeitungspapier für die Decke

Eine umweltfreundliche und kreative Methode, um Ihre Decke zu verschönern, ist die Verwendung von alten Zeitungen. Dieses Konzept eignet sich besonders für Liebhaber des Retro- oder Vintage-Looks.

Vorgehensweise:

  1. Sammeln Sie alte Zeitungen. Je vielfältiger und interessanter die Drucke und Bilder, desto besser.
  2. Entwerfen Sie ein Muster oder Layout, indem Sie die Zeitungsseiten anordnen, bevor Sie sie aufkleben.
  3. Tragen Sie den Tapetenkleister entweder direkt auf die Decke oder auf die Zeitungsseiten auf und kleben Sie sie anschließend an die Decke.
  4. Nach dem Trocknen können Sie optional eine klare Versiegelung auftragen, um die Zeitung zu schützen und die Langlebigkeit zu gewährleisten.

 

Andere Materialien für die Decke

Neben Tapeten bieten viele andere Materialien faszinierende Möglichkeiten für Deckenverkleidungen.

Stoffbahnen: Romantisch und elegant. Stoffbahnen können in Falten gelegt oder glatt gezogen werden und schaffen so ein warmes, behagliches Ambiente.

Holzpaneele: Für eine rustikale oder traditionelle Atmosphäre. Sie können Naturholz, gebeiztes oder weiß gestrichenes Holz wählen. Achten Sie auf das Gewicht und stellen Sie sicher, dass Ihre Decke das zusätzliche Gewicht tragen kann.

Metallplatten: Sie geben Ihrer Decke ein industrielles oder zeitgenössisches Flair. Wählen Sie aus Materialien wie Kupfer, Zinn oder Stahl. Einige Metallplatten bieten auch interessante geprägte Designs.

 

Weitere Ideen

Wenn Sie sich nach einer künstlerischen oder modernen Note sehnen, können Sie weitere kreative Ansätze in Erwägung ziehen.

Wandtattoos: Diese selbstklebenden Kunstwerke sind nicht nur für Wände gedacht. Wählen Sie aus einer Vielzahl von Designs, um Ihre Decke zum Leben zu erwecken.

Wandmalereien: Engagieren Sie einen lokalen Künstler oder versuchen Sie sich selbst daran, ein Meisterwerk direkt auf Ihre Decke zu malen.

Dekorative Stuckelemente: Vom zeitgenössischen bis zum klassisch barocken Stil können Stuckelemente Eleganz und Tiefe zu jeder Decke hinzufügen. Sie können sie in Weiß belassen oder in der gewünschten Farbe streichen.

Informationen zur Wirkung unterschiedlicher Deckenfarben

Farben spielen eine zentrale Rolle in der Raumgestaltung. Sie beeinflussen nicht nur unser Empfinden für Raumgröße und -höhe, sondern wirken sich auch direkt auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden aus. Insbesondere bei der Wahl der Deckenfarbe sollten Sie bedenken, welchen Effekt Sie erzielen möchten. Hier ist eine tiefere Betrachtung der Wirkung verschiedener Deckenfarben:

 

Weiß und andere helle Farbtöne

Weiße und sehr helle Decken reflektieren das Licht am meisten, wodurch ein Raum höher und größer erscheint. Sie bieten eine neutrale Basis und lassen dadurch Wandfarben und Einrichtungselemente besonders hervortreten. Weiß wird oft mit Reinheit und Klarheit assoziiert, was ein Gefühl von Frische und Ordnung vermittelt.

 

Dunkle Farben

Dunkle Decken absorbieren mehr Licht und können einen Raum gemütlicher und intimer wirken lassen, ideal für Wohn- oder Schlafzimmer. Dunkle Töne, wie Marineblau oder Tiefgrau, können einem Raum eine dramatische und edle Atmosphäre verleihen. Dunkle Decken können die Raumhöhe zudem optisch reduzieren, was in sehr hohen Räumen einen positiven Effekt erzielen kann.

 

Warme Farben (Rot, Orange, Gelb)

Sie können eine aktive, belebende Atmosphäre schaffen, ideal für Gemeinschaftsräume wie Wohn- oder Esszimmer. Warme Töne können ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermitteln und Farben wie Orange werden oft in Kreativbereichen eingesetzt, da sie die Kreativität fördern können.

 

Kalte Farben (Blau, Grün, Violett)

Kalte Farbtöne, besonders in sanften Nuancen, haben eine beruhigende und entspannende Wirkung. Dadurch sind sie ideal für Schlafzimmer oder Arbeitsräume. Grün- und Blautöne können außerdem ein Gefühl von Frische und Natürlichkeit vermitteln. Blau wird oft mit Produktivität und Konzentration in Verbindung gebracht und eignet sich daher gut für Büros.

 

Erdtöne (Braun, Beige, Taupe)

Erdtöne bringen ein Gefühl von Natur und Erdverbundenheit in den Raum. Wie helle Farben bieten auch Erdtöne eine neutrale Basis, die andere Farben im Raum hervorhebt. Sie verleihen dem Raum eine warme und gemütliche Atmosphäre.

 

Fazit zum Tapezieren der Decke

Mit der richtigen Vorbereitung und Technik können Sie Ihre Decke problemlos selbst tapezieren. Überlegen Sie sich, welchen Look Sie erzielen möchten, und wählen Sie die passende Methode und das passende Material aus.

 

Häufig gestellte Fragen

Sie können uns gerne einen Kommentar hinterlassen oder direkt kontaktieren, wenn Sie weitere Fragen zum Tapezieren der Decke oder Deckentapete haben. Die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, haben wir hier kurz für Sie beantwortet.

 

Kann ich direkt über eine alte Tapete tapezieren?

In den meisten Fällen ist es besser, die alte Tapete zu entfernen, um ein sauberes und professionelles Ergebnis zu erzielen.

 

Wie lange muss ich warten, bevor ich die Tapete überstreichen kann?

Das hängt von der Tapetenart und dem verwendeten Kleister ab. Lesen Sie die Anweisungen sorgfältig durch.

 

Welche Art von Kleister ist am besten?

Wählen Sie den Kleister basierend auf der von Ihnen gewählten Tapetenart. Es gibt spezielle Kleister für Vliestapeten, Vinyltapeten und andere Arten.

 

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